Antifaschistische Aktion Salzwedel [AAS] http://antifasaw.blogsport.de Wed, 30 Sep 2015 18:49:31 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en TUMBLR.COM http://antifasaw.blogsport.de/2015/09/30/tumblr-com/ http://antifasaw.blogsport.de/2015/09/30/tumblr-com/#comments Wed, 30 Sep 2015 18:43:21 +0000 Administrator Aktuelles Termine Lokales http://antifasaw.blogsport.de/2015/09/30/tumblr-com/ Wir sind jetzt bei Tumblr.com, Blogsport wird nicht weiter Aktualisiert.
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Antifa heißt Klassenfahrt! http://antifasaw.blogsport.de/2014/03/27/antifa-heisst-klassenfahrt/ http://antifasaw.blogsport.de/2014/03/27/antifa-heisst-klassenfahrt/#comments Thu, 27 Mar 2014 19:39:15 +0000 Administrator Aktuelles http://antifasaw.blogsport.de/2014/03/27/antifa-heisst-klassenfahrt/ Für den 05.04.2014 mobilisieren die „Freien Kräfte Neuruppin/Freie Aktivisten Wittenberge“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Sieh nicht zu wie deine Stadt stirbt – werde Aktiv“.

Dies gilt es gemeinsam und mit aller Entschlossenheit zu verhindern!

Aus diesem Grund organisieren wir einen Bus für die gemeinsame Anreise aus Salzwedel und dem Wendland.

Tickets und Infos zum Tag gibt es unter: aasaw@riseup.net

Mögliche Zustiege:
Dannenberg – ZOB – 07.30 Uhr
Lüchow – ZOB – 08.00 Uhr
Salzwedel AZ Kim Hubert – 08.20 Uhr

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05.April – Naziaufmarsch in Wittenberge verhindern! http://antifasaw.blogsport.de/2014/03/20/05-april-naziaufmarsch-in-wittenberge-verhindern/ http://antifasaw.blogsport.de/2014/03/20/05-april-naziaufmarsch-in-wittenberge-verhindern/#comments Thu, 20 Mar 2014 19:22:17 +0000 Administrator Aktuelles http://antifasaw.blogsport.de/2014/03/20/05-april-naziaufmarsch-in-wittenberge-verhindern/ Wittenberge Nazifrei – Kein Ort für Nazis!
Wenn Nazis am 5. April marschieren wollen, stellen wir uns quer.

Abwanderung, Überalterung und Arbeitslosigkeit werden seit vielen Jahren den Regionen an den Rändern Brandenburgs nachgesagt. Mittlerweile haben auch die Neonazis davon gehört und glauben nun, es drohe der Stadt Wittenberge der Untergang. Sie stellen sich als Retter auf, um die Region vor dem vermeintlichen “Volkstod” zu retten.

Wir sagen ganz klar: Darauf können und wollen wir verzichten!

Ausgerechnet die Neonazigruppierung „Freien Kräfte Neuruppin / Osthavelland“ (NSFKN) will der Stadt rettend zur Seite springen. NSFKN ist seit vielen Jahren vor allem in den Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Havelland aktiv und will ihren Aktionsradius bis in die Prignitz ausdehnen. Mehrere Demonstrationen gehen auf das Aktionskonto der Gruppierung. Dazu gehörten Aufmärsche in Neuruppin, Kundgebungen in Nauen und zuletzt ein versuchter Aufmarsch am 1.Mai 2012 in Wittstock/Dosse.

Keine ihrer Aktionen blieb unbehelligt: In Neuruppin und Wittstock wurden ihre Demonstrationen nicht nur massiv gestört, sondern auch durch das Engagement von vielen Antifaschist_innen verhindert. Ebenso wird in Nauen die Ablehnung der neonazistischen Propaganda gezeigt.

Kein Ort für Nazis in Wittenberge oder anderswo!

Nehmen wir uns daran ein Beispiel und zeigen wir den Neonazis, dass wir ihre völkische, rassisische und antisemitische Hetze nicht dulden! Deshalb rufen wir, das Bündnis “Wittenberge Nazifrei” für den 05. April ab 9 Uhr zu Gegenaktivitäten in Wittenberge auf! Unser Ziel, den Naziaufmarsch zu verhindern, eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns den Nazis in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern!

Lasst uns gemeinsam am 5. April auf die Straße gehen und uns den Neonazis entgegenstellen.

Treffpunkt für Gegenaktivitäten: 9.00 Uhr Bahnhof Wittenberge

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27.01.2014 ¦ Gedenken an die Opfer des Faschismus http://antifasaw.blogsport.de/2014/01/21/27-01-2014-gedenken-an-die-opfer-des-faschismus/ http://antifasaw.blogsport.de/2014/01/21/27-01-2014-gedenken-an-die-opfer-des-faschismus/#comments Tue, 21 Jan 2014 21:22:06 +0000 Administrator Aktuelles http://antifasaw.blogsport.de/2014/01/21/27-01-2014-gedenken-an-die-opfer-des-faschismus/ Am 27.1.2014 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zum 69 Mal. An diesem Tag wurde der Weltöffentlichkeit das Ausmaß der industriellen und geplanten Massenvernichtung von Menschen unleugbar aufgezeigt.

Da wir als radikale Linke uns in der Verpflichtung sehen den Opfern eine Stimme zu geben und aus der Geschichte unsere Lehren zu ziehen, sowie politisch zu intervenieren sobald gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auftritt, rufen wir dazu auf sich an den Gedenkveranstaltungen aktiv zu beteiligen. Jedoch wollen wir am 27.01. auch ein Zeichen gegen die bürgerliche Pseudogedenkkultur setzen und geschlossen vom Autonomen Zentrum aus zum Gedenkstein in der Gardelegender Straße gehen, sodass wir zeitlich versetzt zum demokratischem Dauerwahlkampf -Volk dort eintreffen.

Nie wieder Antisemitismus!
Nie wieder Deutschland!

Remembering means Fighting!

27.01.2014 | 16.30 Uhr | AZ Kim-Hubert Salzwedel

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17. Januar 2014: Demo in Magdeburg! http://antifasaw.blogsport.de/2013/12/14/17-januar-2014-auf-nach-magdeburg/ http://antifasaw.blogsport.de/2013/12/14/17-januar-2014-auf-nach-magdeburg/#comments Sat, 14 Dec 2013 21:23:32 +0000 Administrator Aktuelles http://antifasaw.blogsport.de/2013/12/14/17-januar-2014-auf-nach-magdeburg/

Der jährlich stattfindende Naziaufmarsch im Januar in Magdeburg gehört zu den wenigen verbliebenen, regelmäßigen Großevents für Neonazis in Deutschland. Eine Verhinderung durch Massenblockaden, wie es sie beispielsweise in Dresden gab und die dazu führten, dass der jährliche Aufmarsch nicht mehr stattfindet, gelangen in Magdeburg bisher nicht. Ein Grund dafür ist u.a. das Zusammenspiel von Nazis und Polizei. Letztere kriminalisiert antifaschistischen Protest und prügelt den Faschisten mit aller Kraft die Straßen frei. Mehrere Menschen sitzen im Knast, weil sie sich dem Aufmarsch in den vergangenen Jahren in den Weg stellten und etliche Verfahren wurden eingeleitet, die mit teils drastischen Strafen für die Betroffenen endeten.

Deshalb wollen wir, wie schon im letzten Jahr, am Abend vor dem Naziaufmarsch in Magdeburg auf die Straße gehen und mit einer kämpferischen Demonstration klar stellen, dass wir uns nicht durch die staatliche Repression einschüchtern lassen und unseren Kampf für eine klassenlose und herrschaftsfreie Gesellschaft weiterführen werden. Wir werden mit den unterschiedlichsten Aktionsformen auch in der Zukunft gegen die Faschisten vorgehen, da dies gerade nach der Aufdeckung der „NSU“-Morde und unzähligen weiteren Opfern des Naziterrors unsere Pflicht ist, dafür zu sorgen, dass dieser Terror ein Ende hat. Dem Staat, der Teil dieses Problems ist, sei dabei an dieser Stelle gesagt: Auch wenn einige Genoss_innen weggesperrt und unsere Strukturen kurzfristig geschwächt werden, wird unsere stärkste Waffe – die Solidarität – uns die Kraft geben zu kämpfen bis die Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse der Geschichte angehören.

Lasst uns gemeinsam am Vorabend des Naziaufmarsches in Magdeburg mit einer Demonstration linke und klas­sen­kämp­fe­ri­sche Politik in den Vordergrund rücken! Lasst uns den Naziaufmarsch verhindern!

Demo | Freitag, 17. Januar 2014 | 18 Uhr | Hbf | Magdeburg

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12. Oktober 2013: Antifa-Action-Day in Salzwedel! http://antifasaw.blogsport.de/2013/10/08/39/ http://antifasaw.blogsport.de/2013/10/08/39/#comments Tue, 08 Oct 2013 11:58:47 +0000 Administrator Aktuelles http://antifasaw.blogsport.de/2013/10/08/39/ Nachdem es in der Nacht auf den 03. Oktober 2013 in Salzwedel (Sachsen-Anhalt) zu einer ganzen Reihe an Nazisprühereien kam ist die Stadt bundesweit in den Medien vertreten. Fast keine Zeitung oder TV-Sender berichten nicht über die bis zu 100 gesprühten Hakenkreuze und Parolen mit nationalsozialistischen und antisemitischen Inhalten. Polizei und auch einige Landespolitiker sind entsetzt und fordern eine schnelle Aufklärung und einen gemeinsamen Kampf gegen Nazis. Wie dieser Kampf aussehen wird zeigt schon jetzt der Vorstoß des Innenministers (Holger Stahlknecht, CDU) von Sachsen-Anhalt, nach den Naziaktivitäten in Salzwedel, eine großflächige Videoüberwachung in Sachsen-Anhalt einzuführen. Wenn in ein paar Tagen keine Medien mehr darüber berichten werden wird sich diese Stimmung wie so oft schnell legen und das Naziproblem in Sachsen-Anhalt weiter verharmlost, verschwiegen und AntifaschistInnen die seit Jahren aktiv gegen die Nazistrukturen sind vom Staat, wie man es derzeit in Burg sehen kann, kriminalisiert.

Wir rufen deshalb dazu auf, diese Zustände nicht länger hinzunehmen und am kommenden Samstag, den 12. Oktober 2013 mit uns gemeinsam in Salzwedel auf die Straße zu gehen um zum einen auf das Naziproblem in Sachsen-Anhalt aufmerksam zu machen und zum anderen unsere Forderungen nach einem wirkungsvollen und offensiven antifaschistischen Selbstschutz in den Vordergrund zu rücken!

15:30 Uhr | Antifaschistische Demonstration | Bahnhof Salzwedel

18:00 Uhr | Infoveranstaltung zur Demo am 02. November 2013 in Burg | Autonomen Zentrum

20:00 Uhr | Konzert mit Boykott – Der Neue Norden (Wilhelmshaven) im Rahmen der „Offenen Bühne“| Club Hanseat Salzwedel

Kurzaufruf:

Salzwedel und Umland nicht in Nazihand!
Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz!

Als man am Donnerstag, den 03. Oktober 2013 in dem Online Portal der „Altmark Zeitung“ lesen konnte, dass es in der vergangenen Nacht zu einer ganzen Reihe von Nazisprühereien in Salzwedel (Sachsen-Anhalt) kam, dachte wohl niemand, dass dies eine bundesweite Berichterstattung auslösen würde. So berichtete der Spiegel bis hin zu N-TV aus Salzwedel, über die Hakenkreuze und Parolen mit nationalsozialistischen und antisemitischen Inhalten, die in der halben Stadt angebracht wurden. Vertreter der Stadt, Polizei, Einwohner von Salzwedel aber auch Landespolitiker kamen zu Wort und bekundeten ihr entsetzen und riefen medienwirksam dazu auf, sich im Kampf gegen Nazis zu engagieren. Ob dieses große Interesse daran lag, dass diese Nazisprühereien genau am 03. Oktober – dem sogenannten „Tag der deutschen Einheit“ auftauchten ist nicht klar – kommt es doch tagtäglich in Sachsen-Anhalt zu Naziaktivitäten.

Nazisprühereien in Sachsen-Anhalt werden, da sie fast täglich auftauchen und in einigen Regionen das Straßenbild prägen, von vielen schon als normal angesehen. Darüber hinaus finden fast wöchentlich Bedrohungen und Angriffe mit rassistischen Hintergründen statt. So griffen erst am Abend des 21. September 2013 neun Neonazis den Besitzer des Schnellrestaurants „AliBaba“ am Bahnhof von Bernburg an. Aufgrund seiner Herkunft wurde dieser erst rassistisch beschimpft, danach teils mit Bierflaschen zu Boden geprügelt. Das Opfer erlitt lebensbedrohliche Schädelbrüche und erwachte erst vor wenigen Tagen aus dem künstlichen Koma.

Anfang des Jahres griffen darüber hinaus etwa 25 Nazis und Nazi-Hools eine kleine Gruppe von AntifaschistInnen in Burg an und verletzten einige ihrer Opfer so sehr, dass diese sich Ambulant behandeln lassen mussten. Über das ganze Jahr hinweg kam es immer wieder in Burg zu Bedrohungen, Einschüchterungen und weiteren, zum Teil versuchten Angriffen auf AntifaschistInnen. Erst vor wenigen Wochen, am Samstag den 14. September 2013 versammelten sich erneut etwa 40 Nazis aus Magdeburg und Brettin in der Innenstadt von Burg und bedrohten ihnen bekannte Antifas.

Antifaschistische Strukturen, die in weiten Teilen von Sachsen-Anhalt mit prügelnden Nazihorden konfrontiert sind, werden hingehen von Polizei und Staat kriminalisiert. Das Naziproblem wird verschwiegen und verharmlost. So sind derzeit beispielsweise AntifaschistInnen in Burg einer noch nie zuvor dagewesenen staatlichen Repression ausgesetzt. Mit Gerichtsverfahren, Haftstrafen, Observationen und Hausdurchsuchungen geht der Staat gegen Menschen vor, die das Naziproblem im Bundesland öffentlich machen und dagegen vorgehen.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich der Innenminister (Holger Stahlknecht, CDU) von Sachsen-Anhalt nach den Nazisprühereien in Salzwedel nicht für eine konsequente Bekämpfung der Nazis und deren Strukturen einsetzt, sondern mit der Forderung einer großflächigen Videoüberwachung einen weiteren Schritt in den Überwachungsstaat macht.

Nutzen wir das derzeitige Medieninteresse um deutlich zu machen, dass Staat und Politik in Sachsen-Anhalt lieber antifaschistische Strukturen kriminalisieren, anstatt gegen die Nazis vorzugehen und rücken unsere Forderungen nach einen wirkungsvollen und offensiven antifaschistischen Selbstschutz in den Vordergrund.

Gehen wir dazu am 12. Oktober 2013 in Salzwedel und drei Wochen später, am 02. November 2013 in Burg auf die Straße!

Kein Fussbreit den Faschisten – weder in der Provinz noch in der Stadt!
Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz – offensiv und erfolgreich!

Antifaschistische Aktion Salzwedel [AAS] | Antifaschistische Aktion Burg [AAB]

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11./12.01. – Antifa-Aktionen in Magdeburg http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/11-12-012013-antifa-aktionen-in-magdeburg/ http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/11-12-012013-antifa-aktionen-in-magdeburg/#comments Tue, 15 Jan 2013 19:16:48 +0000 Administrator Aktuelles http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/11-12-012013-antifa-aktionen-in-magdeburg/ Für den 12.Januar 2013 riefen Neonazis, rund um Andy Knape (JN-Bundesvorsitzender) und Sascha Braumann (Blood & Honour), zu ihren alljährlichen Nazi-Trauermarsch in Magdeburg auf. Als „Initiative gegen das Vergessen“ sollte nun bereits zum 14. Mal der Bombardierung der Stadt Magdeburg im 2. Weltkrieg durch alliierte Kräfte gedacht werden, und dieses Event zum Anlass genommen werden um menschenverachtende und rassistische Politik auf die Straße zu tragen.

Selbstverständlich regte sich auch in diesem Jahr wieder in Salzwedel und Umgebung der Protest gegen diesen Naziaufmarsch.

Bereits am Freitag machten sich mehrere Autos aus Salzwedel auf den Weg nach Magdeburg um an der antifaschistischen Vorabenddemo von „Entschlossen Handeln!“, unter dem Motto „Staat & Nazis Hand in Hand – Organisiert den Widerstand“, teilzunehmen.

Die Demo startete um 19Uhr am Hauptbahnhof und lief einmal fast durch die gesamte Innenstadt Magdeburgs. Die etwa 350 Teilnehmer waren bester Laune und wirkten entschlossen, den Naziaufmarsch am Folgetag zu verhindern! Viele themenbezogene Parolen, Transparente und eine Menge Pyrotechnik waren an diesem Abend zu sehen und zu hören. Alles in Allem eine schöne Demo. Dass die Technik des Lautsprecherwagens nicht so wollte wie die Organisator_Innen, trübte die Stimmung nicht wirklich und so zog die Demo lautstark und entschlossen bis zum „Alten Markt“, an dem sie schließlich auch aufgelöst wurde.

Am, Folgetag, Samstag, den 12.01. sollte nun der Nazi-Trauermarsch stattfinden. Eine Vielzahl Bündnisse, Organisationen, Antifagruppen und Einzelpersonen riefen zu verschiedenen Aktionen und Aktionsformen an unterschiedlichen Orten auf.

Die Mobilisierung erfolgte bundesweit und so kam es dass auch wir von der „Antifaschistischen Aktion Salzwedel [AAS]“ einen Bus mieteten und dieser aus Salzwedel/Lüchow in den frühen Morgenstunden den Weg nach Magdeburg antrat.

Die Fahrt verlief problemlos und in Magdeburg angekommen verteilten sich die verschiedenen Bezugsgruppen an den verschiedenen Aktionsorten. Nachdem bereits sehr früh klar war, dass der ursprünglich geplante Treffpunkt der Neonazis (Bahnhof Herrenkrug) von mehreren tausend Menschen erfolgreich am Jerichower Platz blockiert ist, verlegte die Einsatzleitung der Polizei diesen spontan zum Bahnhof „Salbke/SKET“, in den Stadtteil Fermersleben. Dieser befand sich rund 9km Luftlinie von der Innenstadt und der ursprünglichen und blockierten Demoroute entfernt. Trotz dieser Tatsache gingen die Bullen aggressiv und scheinbar ziemlich planlos gegen jeglichen, aufkeimenden Protest aktiver Antifaschist_Innen vor. Mehrmals wurde von mehreren hundert Menschen versucht Polizeiketten zu umfließen, bzw. zu durchbrechen um ihr Recht auf zivilen Ungehorsam in Sicht – und Rufweite der Nazis geltend zu machen. Dabei kam es zu mehreren hundert verletzten Menschen durch Polizeieinsätze. Weiterhin konnte oft beobachtet werden, wie die Bullen mit ihren Autos in Menschenmengen fuhren, sich gezielt Leute ausguckten und diese willkürlich und in bester Entführungs-Manier in ihre Autos zogen, festnahmen und davon fuhren.

Abschließend bleibt festzuhalten dass die Nazis ihren Aufmarsch in aller Ruhe, geschützt und unterstützt durch Politik und Polizei, anfangen und zu Ende bringen konnten. Dabei ist die Tatsache, dass der Aufmarsch durch entschlossene Proteste, erstmals an den äußersten Stadtrand gedrängt wurde, nur ein geringer Trost. Fakt ist, dass Nazis und Staat mal wieder Hand in Hand durch Magdeburg marschieren konnten und ihre menschenverachtende und geschichtsrevisionischtische Propaganda auf die Straße und unter die Bevölkerung tragen konnten.

Die Abreise der zahlreichen Gegendemonstrant_Innen gestaltete sich problemlos. Lediglich in Burg (bei Magdeburg) kam es zu einem Angriff von mehreren Neonazis und rechten Hooligans auf eine kleine Gruppe junger Antifaschisten. Dabei erlitten diese Verletzungen, die ambulant behandelt werden mussten. Die Angreifer flüchteten nach diesem Vorfall mit ihren Autos, jedoch nicht ohne vorher von den Antifaschisten erkannt zu werden.

Unsere Solidarität gilt allen Opfern von Nazi – und Bullengewalt in Magdeburg und überall!

Antifaschistischen Selbstschutz organisieren – Naziaufmärschen entschlossen entgegentreten!

„Antifaschistische Aktion Salzwedel [AAS]“

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KZ-Gedenkstätte Isenschnibbe erneut geschändet http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/37/ http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/37/#comments Tue, 15 Jan 2013 17:37:44 +0000 Administrator Aktuelles http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/37/ Am Wochenende des 12./13.01.2013 haben Unbekannte die Mahn- und Gedenkstätte Isenschnibbe, bei Gardelegen, geschändet.

Es ist bereits die zweite Schändung der Mahn- und Gedenkstätte Isenschnibbe innerhalb eines Vierteljahres. Erst Ende Oktober hatten vermutlich Neonazis 18 Ruhestätten von NS-Opfern beschädigt. Dabei waren metallene Grabmarkierungen, Kreuze und Schilder mit Buchstaben abgerissen worden. Einige der abgerissenen Kreuze trugen Davidsterne. Bei der erneuten Schändung gingen die Neonzais sogar noch einen Schritt weiter und ordneten die 18 abgerissenen Grabkreuze zu einem Neonazisymbol zusammen und ließen sie zurück.

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, am 13. April 1945, waren in der Isenschnibber Feldscheune, vor den Toren von Gardelegen, mehr als 1.000 KZ-Häftlinge ermordet worden. Sie waren zuvor in mehreren Todesmärschen aus KZ-Lagern in die Altmark-Stadt gekommen. Weil die Gefangenen aufgrund der näher rückenden Front nicht mehr abtransportiert werden konnten, wurden sie in die Feldscheune bei Isenschnibbe gesperrt und bei lebendigem Leibe verbrannt oder erschossen. Die am nächsten Tag eintreffenden US-Amerikaner zwangen Einwohner von Gardelegen dazu, die Leichen zu begraben. Der Friedhof für die Opfer von Isenschnibbe erhielt zunächst den Status eines Militärfriedhofs und wurde später zur Gedenkstätte ausgebaut.

Solche und andere Aktionen von Neonazis stehen unserer Meinung nach in direkter Verbindung zu geschichtsrevisionischten Ereignissen wie dem Neonazi-Trauermarsch am 12.01.2013 in Magdeburg. Auch dort wird die Geschichte, insbesondere die alleinige deutsche Kriegsschuld, verdreht und relativiert. Für uns ist es deshalb nicht verwunderlich dass Neonazis, die vom Staat und deren bullen unterstützt werden bei ihrem Aufmarsch durch Magdeburg, dadurch auch noch genügend Selbstbeswusstsein sammeln können um im Anschluss solche kriminellen Schändungen zu begehen.

Kein Fussbreit den Faschisten – Antifa-Selbstschutz organisieren!

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April 2012 – Revolutionary Summer Party http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/april-2012-revolutionary-summer-party-2/ http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/april-2012-revolutionary-summer-party-2/#comments Tue, 15 Jan 2013 16:52:04 +0000 Administrator Aktuelles Lokales http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/april-2012-revolutionary-summer-party-2/ Zum 20.April 2012 lud die „Antifaschistische Aktion Salzwedel [AAS]“ zur Revolutionary Summer Party!

Alle Einnahmen dieses Abends kommen der Antifaschistischen Arbeit in Salzwedel und Umgebung zu Gute! Das Geld fließt in zukünftige Veranstaltungen, Partys, Konzerte und Öffentlichkeitsarbeit für antirassistische und antifaschistische Kultur!

Mit dabei waren:

BOYKOTT ONE [Rap/HipHop – Wilhelmshaven]

SUSE und IHRE CREW AMAZING MONO [dram‘n'base/crackcore hop – Bremen]

+ Special Guest (Geheim)

Der Abend war mit einem sehr gut gefüllten AZ „Kim – Hubert“ ein voller Erfolg. Bei kühlen Getränken, guter Musik und bester Stimmung wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Nervöse Anwohner befürchteten wieder einmal die Revolution und so riefen wir auch die örtliche Polizei auf den Plan. Nachdem Diese von der Straße aus jedoch bereits feststellen konnten, dass die Revolution doch vorerst auf sich warten lässt, zogen sie unverrichteter Dinge wieder ab und die Party ging weiter!

Sommer – Sonne – Antifa!

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Juli 2012 – Antifa – Streetart/Bastel – Workshop http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/juli-2012-antifa-streetartbastel-workshop/ http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/juli-2012-antifa-streetartbastel-workshop/#comments Tue, 15 Jan 2013 16:23:44 +0000 Administrator Aktuelles http://antifasaw.blogsport.de/2013/01/15/juli-2012-antifa-streetartbastel-workshop/ Für den 25.Juli 2012 organisierten wir, mit freundlicher Unterstützung des AZ „Kim – Hubert“ in Salzwedel, einen Streetart/Bastel – Workshop in eben diesem Autonomen Zentrum.

Rund 25 Personen nahmen dieses Angebot wahr. Angeboten wurden Tipps für das richtige und kreative Herstellen von Sprühschablonen, Graffitis, Jute-Beuteln, Aufklebern, Transpis, Plakaten und T-Shirts. Dabei entstanden einige schöne und einfallsreiche Sachen.

Wem es irgendwann zu „bunt“ wurde, konnte sich in die gemütlichen Ecken des AZ’s zurückziehen und einiges an Grill – und Salat-Spezialitäten genießen.

Die Stadt ist unserer Meinung viel zu grau und langweilig. Um diesem Gefühl der Tristesse etwas entgegen zu setzen und um die kreative Entwicklung von Jugendlichen und Junggebliebenen Menschen zu fördern, braucht es mehr öffentliche Flächen und Wände sowie soziokulturelle Angebote.

Mit unserem Basteltag haben wir dazu einen Tropfen auf den sogenannten „heißen Stein“ gegeben und werden dies auch in naher Zukunft wieder tun und weiterentwickeln. Es ist wichtig den Alltag von Schule und ausbeuterischer Lohnarbeit zu durchbrechen und den Menschen Alternatives und Individuelles aufzuzeigen.

Kreativ, laut und bunt – gegen kapitalistischen Alltag, Gleichschaltung und Rassismus!

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