Archiv der Kategorie 'Aktuelles'

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Antifa heißt Klassenfahrt!

Für den 05.04.2014 mobilisieren die „Freien Kräfte Neuruppin/Freie Aktivisten Wittenberge“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Sieh nicht zu wie deine Stadt stirbt – werde Aktiv“.

Dies gilt es gemeinsam und mit aller Entschlossenheit zu verhindern!

Aus diesem Grund organisieren wir einen Bus für die gemeinsame Anreise aus Salzwedel und dem Wendland.

Tickets und Infos zum Tag gibt es unter: aasaw@riseup.net

Mögliche Zustiege:
Dannenberg – ZOB – 07.30 Uhr
Lüchow – ZOB – 08.00 Uhr
Salzwedel AZ Kim Hubert – 08.20 Uhr

05.April – Naziaufmarsch in Wittenberge verhindern!

Wittenberge Nazifrei – Kein Ort für Nazis!
Wenn Nazis am 5. April marschieren wollen, stellen wir uns quer.

Abwanderung, Überalterung und Arbeitslosigkeit werden seit vielen Jahren den Regionen an den Rändern Brandenburgs nachgesagt. Mittlerweile haben auch die Neonazis davon gehört und glauben nun, es drohe der Stadt Wittenberge der Untergang. Sie stellen sich als Retter auf, um die Region vor dem vermeintlichen “Volkstod” zu retten.

Wir sagen ganz klar: Darauf können und wollen wir verzichten!

Ausgerechnet die Neonazigruppierung „Freien Kräfte Neuruppin / Osthavelland“ (NSFKN) will der Stadt rettend zur Seite springen. NSFKN ist seit vielen Jahren vor allem in den Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Havelland aktiv und will ihren Aktionsradius bis in die Prignitz ausdehnen. Mehrere Demonstrationen gehen auf das Aktionskonto der Gruppierung. Dazu gehörten Aufmärsche in Neuruppin, Kundgebungen in Nauen und zuletzt ein versuchter Aufmarsch am 1.Mai 2012 in Wittstock/Dosse.

Keine ihrer Aktionen blieb unbehelligt: In Neuruppin und Wittstock wurden ihre Demonstrationen nicht nur massiv gestört, sondern auch durch das Engagement von vielen Antifaschist_innen verhindert. Ebenso wird in Nauen die Ablehnung der neonazistischen Propaganda gezeigt.

Kein Ort für Nazis in Wittenberge oder anderswo!

Nehmen wir uns daran ein Beispiel und zeigen wir den Neonazis, dass wir ihre völkische, rassisische und antisemitische Hetze nicht dulden! Deshalb rufen wir, das Bündnis “Wittenberge Nazifrei” für den 05. April ab 9 Uhr zu Gegenaktivitäten in Wittenberge auf! Unser Ziel, den Naziaufmarsch zu verhindern, eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns den Nazis in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern!

Lasst uns gemeinsam am 5. April auf die Straße gehen und uns den Neonazis entgegenstellen.

Treffpunkt für Gegenaktivitäten: 9.00 Uhr Bahnhof Wittenberge

27.01.2014 | Gedenken an die Opfer des Faschismus

Am 27.1.2014 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zum 69 Mal. An diesem Tag wurde der Weltöffentlichkeit das Ausmaß der industriellen und geplanten Massenvernichtung von Menschen unleugbar aufgezeigt.

Da wir als radikale Linke uns in der Verpflichtung sehen den Opfern eine Stimme zu geben und aus der Geschichte unsere Lehren zu ziehen, sowie politisch zu intervenieren sobald gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit auftritt, rufen wir dazu auf sich an den Gedenkveranstaltungen aktiv zu beteiligen. Jedoch wollen wir am 27.01. auch ein Zeichen gegen die bürgerliche Pseudogedenkkultur setzen und geschlossen vom Autonomen Zentrum aus zum Gedenkstein in der Gardelegender Straße gehen, sodass wir zeitlich versetzt zum demokratischem Dauerwahlkampf -Volk dort eintreffen.

Nie wieder Antisemitismus!
Nie wieder Deutschland!

Remembering means Fighting!

27.01.2014 | 16.30 Uhr | AZ Kim-Hubert Salzwedel

17. Januar 2014: Demo in Magdeburg!

Der jährlich stattfindende Naziaufmarsch im Januar in Magdeburg gehört zu den wenigen verbliebenen, regelmäßigen Großevents für Neonazis in Deutschland. Eine Verhinderung durch Massenblockaden, wie es sie beispielsweise in Dresden gab und die dazu führten, dass der jährliche Aufmarsch nicht mehr stattfindet, gelangen in Magdeburg bisher nicht. Ein Grund dafür ist u.a. das Zusammenspiel von Nazis und Polizei. Letztere kriminalisiert antifaschistischen Protest und prügelt den Faschisten mit aller Kraft die Straßen frei. Mehrere Menschen sitzen im Knast, weil sie sich dem Aufmarsch in den vergangenen Jahren in den Weg stellten und etliche Verfahren wurden eingeleitet, die mit teils drastischen Strafen für die Betroffenen endeten.

Deshalb wollen wir, wie schon im letzten Jahr, am Abend vor dem Naziaufmarsch in Magdeburg auf die Straße gehen und mit einer kämpferischen Demonstration klar stellen, dass wir uns nicht durch die staatliche Repression einschüchtern lassen und unseren Kampf für eine klassenlose und herrschaftsfreie Gesellschaft weiterführen werden. Wir werden mit den unterschiedlichsten Aktionsformen auch in der Zukunft gegen die Faschisten vorgehen, da dies gerade nach der Aufdeckung der „NSU“-Morde und unzähligen weiteren Opfern des Naziterrors unsere Pflicht ist, dafür zu sorgen, dass dieser Terror ein Ende hat. Dem Staat, der Teil dieses Problems ist, sei dabei an dieser Stelle gesagt: Auch wenn einige Genoss_innen weggesperrt und unsere Strukturen kurzfristig geschwächt werden, wird unsere stärkste Waffe – die Solidarität – uns die Kraft geben zu kämpfen bis die Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse der Geschichte angehören.

Lasst uns gemeinsam am Vorabend des Naziaufmarsches in Magdeburg mit einer Demonstration linke und klas­sen­kämp­fe­ri­sche Politik in den Vordergrund rücken! Lasst uns den Naziaufmarsch verhindern!

Demo | Freitag, 17. Januar 2014 | 18 Uhr | Hbf | Magdeburg